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KULTUR

Zürich: Diese Kunstausstellungen sollten Sie nicht verpassen

Von Redaktion 16. April 2026
Credit: unsplash
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Zürich präsentiert sich in dieser Saison als eindrucksvolle Bühne für internationale Kunst – von ikonischen Malereien über provokative Grafiken bis hin zu immersiven Inszenierungen. séduction stellt Ihnen vier Ausstellungen vor, die aktuell besonders sehenswert sind.

Kerry James Marshall – The Histories

Im Kunsthaus Zürich entfaltet sich bis zum 16. August die Arbeit des US-amerikanischen Künstlers Kerry James Marshall. Seine großformatigen Kunstwerke stellen Schwarze Menschen konsequent ins Zentrum. Seit den 1980er-Jahren setzt er sich mit der westlichen Historienmalerei auseinander und hinterfragt, wer darin gezeigt wird – und wer fehlt. Dabei verbindet er kunsthistorische Bezüge mit politischer Geschichte, afroamerikanischem Alltag und persönlichen Erinnerungen zu dichten, erzählerischen Bildwelten.

Becoming Marilyn Monroe

In der Lichthalle Maag wird bis zum 28. Juni eine Ikone neu inszeniert: Becoming Marilyn Monroe verwandelt das Leben von Filmschauspielerin Marilyn Monroe in ein immersives Erlebnis.

Lichtinstallationen, Projektionen und Klangwelten lassen Besucher in die vielschichtige Persönlichkeit Monroes eintauchen. Statt einer klassischen Retrospektive entsteht hier eine atmosphärische Inszenierung, die Monroes Glamour und auch Verletzlichkeit präsentiert. Die Ausstellung wirkt dabei weniger wie ein Museumsgang, sondern vielmehr wie ein sinnliches Eintauchen in eine der faszinierendsten Figuren der Filmgeschichte.

Civilization – Unser Leben im Fokus

Das Museum für Gestaltung Zürich zeigt bis zum 19. Juli mit Civilization – Unser Leben im Fokus eine fotografische Ausstellung, in der internationale Künstler komplexe Strukturen unserer globalisierten Welt beleuchten. Die unterschiedlichen Werke gehen von urbanen Räumen über Technologie bis hin zu sozialen Dynamiken. Dabei entsteht ein eindrucksvolles Gesamtbild, das ebenso reflektierend, wie ästhetisch wirkt.

Félicien Rops – Laboratorium der Lüste

Ebenfalls im Kunsthaus Zürich widmet sich eine Ausstellung bis zum 31. Mai dem belgischen Künstler Félicien Rops. Seine Kunstwerke richteten sich bewusst gegen bürgerliche Moralvorstellungen und deckten deren Doppelmoral mit Ironie, Provokation und großer zeichnerischer Genauigkeit auf. In seinen Zeichnungen und Druckgrafiken griff er typische Geschlechterklischees seiner Zeit auf, überspitzte sie und stellte so gesellschaftliche Normen infrage.

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